May 222012
 

Gestern habe ich anderswo schon mal aufgeschrieben, wieviel Material ich seit Januar in die fünf Kostüme gesteckt habe, die ich und meine Familie auf der FedCon trugen (und dabei habe ich einige Materialien falsch eingeschätzt).
Also dachte ich, daß es nicht schaden könnte, noch mal eine korrigierte und so ziemlich komplette Liste zu schreiben.
Hier ist sie. Ich habe verbraucht:

  • etwa 85 Meter Stoffe;
  • mindestens 15 Meter verschiedene Vliese (zum aufbügeln / kleben / einnähen / ausreißen / wasserlöslich…)
  • 4,5 Kilometer Maschinenstickgarn;
  • etwa 2 Kilometer normales Nähgarn und Reihgarn,
  • ~6 Pakete Näh- und Stickgarn für die Maschine
  • recht genau 31.500 Perlen, Rocaillen, Stäbchen etc.
  • ~2 Kilometer Perlenaufreihgarn (das viel stabiler als normales Nähgarn ist – allerdings läuft dieses Perlengarn auch durch keine Maschine, sondern ist KOMPLETT in Handarbeit durch eine normale Perlennadel und meine Hände gegangen; genau, wie jede einzelne der schon erwähnten Perlen)
  • 12 Pakete Fimo
  • 1 Liter Epoxidharz
  • 2 Sprühdosen mit Farbe (silber)
  • 3 Gläser mit Farbe (verschiedene)
  • ~0,75m² Styropor in verschiedenen Dicken
  • 0,1 m² Drum Wrap
  • ~10 Liter Wasser zum bedampfen und Bügeln der Stoffe und Kostüme
  • etwa 30 Pakete verschiedene Stofffärbefarben (verschieden sowohl im Sinne von Farbe als aus zum Teil der Marke)
  • etwa 5 Liter Waschmittel zum Vorwaschen und nach-dem-Färben-waschen der Stoffe
  • 3 Reißverschlüsse
  • 2 Knöpfe
  • 20 Druckknöpfe
  • 5 Meter Klettverschluß
  • mindestens 2 Pakete Kopfschmerztabletten
  • etwa eine Gazillion anderer Dinge, die ich sicher vergessen habe
  • und, nicht zu vergessen, ich habe meine Nase (!) für ein paar Tage geopfert, nachdem ich (nach 2 Tagen und Nächten durchmachen!) am Tisch sitzend zusammengeklappt bin, während ich Perlen fädelte, und beim ‘Niederknallen’ mit dem Nasenrücken wohl auf der Tischkante aufgeschlagen bin.
    So lustig sich das anhört, es ist kein Witz. Ich wünschte, es wäre einer, aber noch heute ist die resultierende Wunde auf meinem Nasenrücken zu sehen.
    Und wenn man auf den Nahaufnahmen meines Gesichtes von der FedCon mal ganz genau hinsieht, kann man sie auch sehen.

Also, falls ihr immer gedacht habt, das man Kostüme so ‘nebenbei’ und mit möglichst wenig Zeit-/Materialaufwand machen kann – nö, geht nicht.

Übrigens beziehen sich die ‘fünf Monate’ (von Januar bis Mai 2012) auf etwa 400 Stunden Arbeit an diesen Kostümen.
Einige brauchten etwas mehr Zeit (Apailana mit Kopfschmuck? Dreieinhalb der 5 Monate!)… andere weniger lange (Baron Papanoida? Vier Tage!); aber alle zusammen sind in der Zeit zwischen Januar und Mai entstanden.

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